tipps für den klinikaufenthalt tipps für erkrankte

Ich packe meinen Koffer und nehme mit? Anregungen für den (ersten) Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik

Was braucht man, wenn man in eine psychosomatische Klinik geht? Was ich in meinen Koffer gepackt habe (fernab der absoluten Basics) und später gut gebrauchen konnte, habe ich hier (unvollständig) gelistet:

  • ein Kuscheltier (riecht nach daheim, eignet sich als Kissen und als tröstender Support in schwierigen Phasen. Ich sage: Unterschätzt das Kuscheltier nicht! Aber Therapeut*innen haben auch oft eins im Schrank.)
  • Skills (vielleicht habt ihr schon eigene Skills und wisst, was bei euch gut funktioniert. Skills sind Werkzeuge um Anspannung zu regulieren. Dazu eignen sich zum Beispiel Igelbälle, Akkupressurringe oder saure Brausebonbons. Nehmt mit, was ihr schon habt!)
  • einen (verschließbaren) Kaffeebecher (Kaffee oder Tee to go? Geht am besten mit einem eigenen Kaffeebecher. Believe me, es gibt wenig besseres, als sich morgens aus der Küche ein heißes Getränk mit nach draußen nehmen zu können.)
  • eine Wärmflasche (ist manchmal einfach hilfreich)
  • Aromaspray (hat mir geholfen mein Zimmer ein bisschen mehr nach zu Hause riechen zu lassen und hilft wunderbar gegen penetrante Aftershave-Gerüche der Chefärzte nach der Morgenvisite lol)
  • ein bisschen Kleingeld (vielleicht gibt es einen Snack- oder Getränkeautomaten in der Klinik. Damit ihr die nicht am ersten Tag gleich verlassen müsst, packt ein bisschen Kleingeld ein.)
  • ein Notizbuch (ist ungemein hilfreich, um sich Fragen, Gedanken, Träume oder Therapieerkenntnisse zu notieren. Plus: Nach dem Klinikaufenthalt kann man immer mal wieder reinlesen und sich erinnern oder sehen, was man schon geschafft hat.)
  • Bücher (because maybe you’ll have got time.)
  • DVDs oder Netflix-Downloads (stellt euch darauf ein, dass es in der Klinik kein Internet geben wird. Wenn man sich auf Bücher nicht konzentrieren kann, können Filme gegen Langeweile, Gedankenchaos und zum Runterkommen helfen.)
  • Fotos von supportive people, inspirational postcards, etc. (zum Überkleben der Kunstdrucke im Zimmer und tägliche Erinnerung dafür, warum man das Ganze eigentlich macht)
  • eine tragbare Musikbox (eignet sich super zum Zimmer beschallen, Tanztherapie nachholen und morgens in die Gänge kommen)
  • Stifte (zum Mandalas ausmalen)
  • TASCHENTÜCHER!
  • Schlüsselpfand nicht vergessen!
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