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Merry Crisis! Weihnachten ohne Familie als Chance die Feiertage ganz eigen zu gestalten

Für alle die Weihnachten feiern und die Festtage ohne Familie verbringen, haben Bina und ich ein paar Tipps gesammelt. Denn: Auch wenn gefühlt alle mit ihren Familien abhängen, bedeutet das nicht, dass du einsam sein musst.

  • Was sich ohnehin jeder fragen sollte, aber was im Familientrubel oft untergeht: Warum feierst du eigentlich Weihnachten? Was bedeutet es für dich? Was willst du feiern? Und welche Alternativen gibt es?
  • Bevor die Christen Weihnachten für sich übernommen haben, wurde die Wiederkehr der Sonne gefeiert. Fernab von der Idee, dass ein Kind geboren wird, wurde zelebriert, dass die Sonne Leben in allen erdenklichen Formen möglich macht. Du bist hier. Du lebst.
  • Die Feiertage für dich zu nutzen, kann zum Beispiel bedeuten, dich besonders gut um dich zu sorgen. Sieh Weihnachten als eine Pause vom alltäglichen Sein, mehr als ein Fest, das gefeiert werden muss. Spätestens jetzt ist Raum für Self-Care. Hier meine traditionellen Self-Care Tipps: Nimm ein Bad, höre Deinen Lieblingspodcast, nimm Dir Zeit für ein gutes Buch, koche dir etwas anderes als sonst.
  • Umgib dich bewusst mit Dingen, die dir gut tun. Auch das ist eine Form von Self-Care. Kann heißen: Keine schwierigen Filme, keine Nachrichten, die dich aufwühlen, halte Abstand zu Menschen, die einen toxischen Einfluss auf dich haben.
  • Weihnachten in der Familie ist häufig ein hoher Stressfaktor. Sieh die Tage als Chance diesen Stress rauszunehmen und dir einen Raum zu schaffen, den du ganz selbst gestalten kannst.
  • Auch wenn Du an Weihnachten nicht alleine sein willst, gibt es Möglichkeiten. Viele Städte bieten beispielsweise an Heiligabend ein Zusammentreffen mit Menschen an, die sonst alleine wären. Eine tolle Option ins Gespräch zu kommen und neue Menschen kennenzulernen. Alternativ plane frühzeitig einen Besuch bei Freund*innen, viele Theater oder Kinos bieten an den Feiertagen zudem Sondervorstellungen an.
  • Mache Weihnachten zu etwas eigenem. Das kann schon bei der Zimmerdekoration beginnen. Wie kannst du deine Wohnung anders gestalten und sie trotzdem zu einem besonderen Rückzugsort machen? Entwerfe eigene Pläne, die nichts mit Weihnachten zu tun haben müssen, zum Beispiel eine Wanderung, lange Spaziergänge oder ein Besuch in einer fremden Stadt.
  • Was immer du fühlst, es darf sein. Sei darauf vorbereitet, dass du dich evtl. traurig oder einsam fühlen wirst. Auf einem Moodboard kannst du deine Gefühle sammeln und in etwas verwandeln, was viel mehr ist als nur ein fader Beigeschmack „negativer“ Emotionen.
  • Wir reden so viel von Weihnachten: Über die Feiertage ist man gezwungen etwas anderes zu machen. Spontan einkaufen gehen ist nicht, die meisten Freund*innen sind zu Hause bei ihren Familien. Nenn es „Weihnachten“, nenn es „Auszeit“ – was immer sich für dich richtig anfühlt ist okay.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit meiner Freundin Bina entstanden. Hier geht es zu ihrem Instagram-Account.

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