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Merry Crisis! Weihnachten in der Klinik

Wer Weihnachten feiert und die Festtage in einer psychosomatischen Klinik verbringen muss, kann sich sicher schöneres vorstellen. Ich habe mir überlegt, was Du tun kannst, um Dir fernab von zu Hause trotzdem ein paar schöne, weihnachtliche Tage zu machen.

  • Zimmer dekorieren geht überall. Zum Beispiel mit selbstgebastelten Stroh- oder – noch einfacher – Origamisternen. Da hat man sogar was vorweihnachtliches zu tun. Eine Anleitung gibt’s zum Beispiel hier: https://www.talu.de/origami-stern-falten/
  • Kerzen sind in Kliniken verboten, Duftspray oder Anissterne aber nicht. Wer kein weihnachtliches Duftspray zur Hand hat, kann sich mit dem guten alten Nelken-Mandarinen-Trick behelfen – der zieht immer! Einfach getrocknete Nelken in frische Mandarinen stecken und diese im Zimmer verteilen. Voilà!
  • Werbung in eigener Sache: Wer genug von „Last Christmas“ hat, Weihnachten ohne nervige Ohrwürmer verbringen will und nach comforting songs sucht, ohne dabei ganz auf Weihnachtslieder verzichten zu wollen, dem lege ich meine Spotify-Weihnachtsplaylist „Ein Weihnachten ohne Tränen ist ein Zufall“ ans Herz. Because we all been there. https://open.spotify.com/user/1166709531/playlist/3PrhALTnTrxXjiiK0HitAn?si=5zplumnVSwOvdADvzausPw
  • Die therapiefreien Tage mit Weihnachtsfilmen im Bett verbringen? Say no more: Eine Auswahl an Weihnachtsfilmen gibt es zum Beispiel auf Netflix. Und manche von ihnen kann man sogar herunterladen, falls es in der Klinik kein WLAN gibt! Da wären zum Beispiel: „The Christmas Chronicles“ (zauberhaft), „Verrückte Weihnachten“ (lustig), „A Christmas Prince“ (romantisch) oder der heiß geliebte Klassiker „Kevin allein zu Haus“ (leider nicht zum Download).
  • Du gehst an Weihnachten traditionell in die Kirche? Vielleicht kannst du das auch in der Klinik einrichten. Eine Kirche wird’s schon geben und die meisten halten am Abend Gottesdienste oder Christmetten ab.
  • Heiligabend allein in der Klinik? Besser nicht! Vielleicht kannst du ein Videotelefonat mit Menschen vereinbaren, die dir lieb sind, so dass auch du ein bisschen von den Tannenbaumvibes mitbekommst. So könnt ihr sogar zusammen Weihnachtslieder singen! Plus: Suche dir eine*n Kompliz*in in der Klinik, mit dem*der du den Abend verbringst. Spoiler: Im Gemeinschaftsraum kann es lustiger sein, als du vielleicht denkst. Und eine Runde Scrabble, inklusiv alkoholfreiem Glühwein hat noch keinem geschadet.
  • Versuch dich nicht zu isolieren. Klar: Weihnachten in der Klinik ist eher nicht so ein Träumchen. Und vielleicht fühlst du dich mit den anderen Patient*innen auch (noch) nicht so auf einer Wellenlänge. Aber alles ist besser, als den Heiligen Abend auf dem Zimmer verschanzt, traurig im Bett zu verbringen. Was hast du zu verlieren? Gar nichts! Also raus aus den Federn! Your depression will thank you. Later.
  • Wer doch lieber alleine ist, ohne einsam zu sein, kann sich die Podcastfolge: „Rote Bar 46 – Weihnachtspodcast mit Chris Kind“ anhören. Der 1. deutsche Late-Night-Podcast wird zum Weihnachtspodcast. Viel mehr weihnachtliche Podcasts findest du hier: https://www.podcast.de/podcasts/weihnachten/
  • Das größte Geschenk ist das, das du dir selbst machst. Das kann etwas materielles sein, zum Beispiel ein gutes Buch – muss aber nicht! Viel schöner sind Geschenke in anderer Form: Ein langer Spaziergang, ein achtsames Mit-Sich-Umgehen, ein besonderer Self-Care-Moment. Gibt gut auf dich Acht!
  • Während alle anderen schon mit Geschenke umtauschen beschäftigt sind, kannst du das Jahr bereits Revue passieren lassen. Was hast du in diesem Jahr alles erreicht? Wofür bist du dankbar? Was hast du gelernt? Was nimmst du dir für nächstes Jahr vor? Schreib es auf. Special: Schreibe deine Wünsche für das kommende Jahr auf einen Zettel und verbrenne diesen (draußen bitte!). Der befreit aufsteigende Rauch kann so alle Wünsche mit sich tragen und an geeigneter Stelle abliefern. Ein Papier, das beim Anzünden gleich mit in die Luft geht, ist das Flying Wish Paper, das du zum Beispiel hier bekommst: https://www.flyingwishpaper.de/ Alternativ kannst du den Zettel auch irgendwo vergraben, wo es sich für dich gut anfühlt.*[unbezahlte Werbung]
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